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Kent Haruf: Das Lied der Weite
„Eine Kleinstadt irgendwo in Colorado. Die siebzehnjährige Victoria ist schwanger. Den Vater des Kindes, eine Sommerliebe, kennt sie kaum. Aber sie will das Kind unbedingt zur Welt bringen, auch wenn ihre Mutter sie deswegen aus dem Haus geworfen hat
Fernando Aramburu: Patria
Freiheitskämpfer oder Terroristen? Es hängt wohl sehr vom Standpunkt des Betrachters ab, welches Urteil über die ETA gefällt wird und ihren Kampf um die Unabhängigkeit des Baskenlandes. Im Jahr 2011 erklärte die ETA den bewaffneten Kampf für beendet
Yaa Gyasi: Heimkehren
„Geschichte ist Geschichtenerzählen“ lässt Yaa Gyasi eine ihrer Figuren sagen. Und genau das tut Gyasi in ihrem Roman und spannt dabei einen zeitlichen Bogen über 200 Jahre. Da sind im 18. Jahrhundert an der ghanaischen Küste die zwei Halbschwestern
Ayelet Gundar-Goshen: Lügnerin
Mit dem Roman Löwen wecken hat mich die Autorin vor zwei Jahren wirklich sehr beeindruckt. Auch in ihrem neuen Buch Lügnerin geht es wieder um moralische Entscheidungen und wie eine einzige falsche Aussage das Leben total verändern kann. Da ist ein
Daniel Kehlmann: Tyll
Jetzt im Taschenbuch, der wundervolle historische Roman von Daniel Kehlmann! Den berühmten Spaßmacher, bei dessen Späßen das Lachen oft im Hals stecken bleibt, in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zu verpflanzen, stellt sich als ein gelungener
Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen
In drei große, miteinander verknüpfte Erzählstränge hat die norwegische Autorin Maja Lunde ihren Erfolgsroman Die Geschichte der Bienen gegliedert. Im China des Jahres 2098 bestäubt die Arbeiterin Tao von Hand Blüten, denn die Bienen sind längst
Sebastian Lotzer: Begrabt mein Herz am Heinrichplatz
Der Autor, „der in Wirklichkeit ganz anders heißt“, beschreibt in seinem Roman das Leben seines Alter Ego Paul in der autonomen Szene Westberlins zwischen 1980 und 1995. Paul ist in Berlin geboren und stößt als Schüler zur Hausbesetzerbewegung. Nach
Pierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben
Der angenehme Grusel eines Chabrol-Films stellt sich ein, wenn Lemaitre die französische Provinz beschreibt. Was da unter der Oberfläche so gurgelt und strudelt, Menschen aneinander gekettet, das beschreibt er in seinem dem Prix Goncourt
Emilia Smechowski: Wir Strebermigranten
Als Fünfjährige floh Emilia Smechowski im Sommer 1988 mit ihren Eltern von Wejherowo nach Westberlin, aus einem Dorf in Westpreußen in eine eingemauerte Stadt. Die Familie hat den „polnischen Abgang“ gemacht, sie floh still und heimlich, in einem
Lindsey Lee Johnson: Der gefährlichste Ort der Welt
Der gefährlichste Ort der Welt – für eine Gruppe von Jugendlichen ist dies ausgerechnet Mill Valley, ein paradiesisch anmutendes Städtchen oberhalb der Bucht von San Francisco. Die meisten Einwohner haben es zu Wohlstand gebracht, die Jugendlichen
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