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Ralf Rothmann: Im Frühling sterben
In einem kurzen Prolog schreibt Rothmann: „Sprach ich meinen Vater in der Kindheit auf sein starkes Haar an, sagte er, das komme vom Krieg; man habe sich täglich frischen Birkensaft in die Kopfhaut gerieben. Ich fragte nicht weiter nach, hätte wohl
Michela Murgia: Accabadora
Jetzt ist diese wundervolle zeitlose Geschichte als Taschenbuch erschienen. Fillus de anima – so nennt man in Sardinien Kinder aus kinderreichen Familien, die einem kinderlosen Paar anvertraut werden. Diese formlose Adoption, bei der das Kind jedoch
Adrian McKinty: Der sichere Tod
Mit 16 verlässt Michael Forsythe seine Heimat Irland, um in New York für einen Landsmann zu arbeiten. Leichte Arbeit, heißt es. Ein paar Leute einschüchtern und Druck ausüben. Aber dann kommt es natürlich härter und es zeigt sich, dass Michael ein
Colum McCann: Transatlantik
Mensch und Geschichte – diese beiden Elemente sind die Säulen in Colum McCanns Romanen wie Zoli, Der Tänzer oder Der Himmel unter der Stadt. In seinem neuen Werk Transatlantik sind es drei historische Begebenheiten, die der Autor geschickt mit dem
Kristof Magnusson: Das war ich nicht
“Das war ich nicht” erzählt von drei Menschen, deren Leben durch Zufall in eine abenteuerliche Abhängigkeit gerät. Da ist Jasper Lüdemann, er ist Börsenmakler. Er hat es in den Händlersaal einer großen Investmentbank in Chicago geschafft und kann
Michael Lüders: Never Say Anything
Never Say Anything – sag nie irgendwas darüber! Besser wäre das, wenn man wie die Journalistin Sophie Schelling etwas sieht, was sie nie hätte sehen dürfen. Sie ist auf Dienstreise in Marokko unterwegs, als sie Zeugin eines militärischen
Louise Erdrich: Das Haus des Windes
Joe, ein 13jähriger Junge, lebt mit seinen Eltern in einem Reservat des Stammes der Chippewa in North Dakota. Es ist Sommer, im Jahr 1988, an einem gewöhnlichen Sonntag. Joe und sein Vater, ein Stammesrichter, verbringen den Tag zu Hause. Die Mutter
Alex Capus: Léon und Louise
Die Trauergemeinde, die von Léon Le Gall Abschied nehmen will, beobachtet mit viel Getuschel den verspäteten Auftritt einer alten Dame. Alle wissen, dies ist Louise, die zum Abschied mit einem zweifachen Ring-Ring eine alte Fahrradklingel in den Sarg
Gerbrand Bakker: Oben ist es still
Oben ist es still – und so soll es bleiben, wenn es nach Helmer van Wonderen geht. Doch sein bettlägriger Vater, der im Obergeschoss endlich sterben soll, tut ihm den Gefallen nicht. Der Alte, den Helmer verantwortlich macht für seine Misere, ist zäh
Dai Sijie: Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
Im China Mao Zedongs: zwei Studenten müssen 1971 zur kulturellen Umerziehung durch die revolutionären Bauern aufs Land. Sie werden in ein Bergdorf verbannt und müssen sich dort auf den Feldern abrackern oder in Minen schuften. Die beiden sind pfiffig
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