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ISBN/EAN: 978-3-492-05737-0
Einband: gebundenes Buch
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Originaltitel:
The Nix
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
864 S.
Format (T/L/B):
4.9 x 22 x 14.7 cm

Hersteller:
Piper Verlag GmbH
Mark Oliver Stehr
info@piper.de
Georgenstraße 4
DE 80799 München
www.piper.de

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Unser Tipp für Sie

Unsere Empfehlung: Der Anruf einer Anwaltskanzlei bedeutet für den frustrierten Literaturprofessor Samuel Anderson das erste Lebenszeichen seiner Mutter seit über zwanzig Jahren. Als er ein kleines Kind war, hat sie ihn und den Vater ohne ein Abschiedswort verlassen und nun fordert das Anwaltsbüro seiner Mutter Samuel dazu auf, eine Stellungnahme zu ihren Gunsten zu verfassen. Denn seine Mutter Faye wird beschuldigt, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten angegriffen zu haben.

So rasant beginnt das opulente Romandebüt des Amerikaners Nathan Hill, und als ich sein Buch nach 860 Seiten zugeklappt habe, musste ich erst einmal Luft holen und überlegen, was ich da gerade gelesen hatte. Dieser vielschichtige Roman ist vielleicht in erster Linie eine Mutter-Sohn-Geschichte, er ist gleichzeitig ein Politthriller um Täuschung, Macht und Resignation, eine Gesellschaftssatire um den Hochschulbetrieb und Internetspiele und eine Liebesgeschichte. Das mag anstrengend klingen, die Lektüre ist aber kurzweilig und mitreißend. Kein Geringerer als John Irving hat Hill als Meister bezeichnet, und eine gewisse Ähnlichkeit mit den Werken des Altmeisters lässt sich nicht abstreiten.

Samuel Anderson sieht die perfekte Gelegenheit, sich an seiner Mutter zu rächen, die ihn so grausam  verließ; er wird das Angebot eines Verlagsvertreters annehmen und eine vernichtende Biographie über Faye schreiben. Doch Samuels Nachforschungen fördern Dinge zu Tage, die seine Sicht mehr und mehr in Frage stellen.

Von den Studentenunruhen 1969 in Chicago bis hin zur Occupy Wallstreet Bewegung, von skandinavischen Einwanderern in die Jetztzeit, von Geistern und dem weltweiten Netz: Nathan Hill spannt einen weiten Bogen in diesem unberechenbaren Roman.

Hill, ein junger amerikanischer Autor, der an einer Universität Englische Literatur lehrt, hat mit Geister seinen ersten Roman veröffentlicht, einen fesselnden Wälzer mit Tiefgang, den man sowohl mit den Werken von John Irving wie auch von Jonathan Franzen vergleichen kann. (P.Philippi)

Beschreibung

Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson. Er, der als Kind von seiner Mutter verlassen wurde, soll nun für sie bürgen: Nach ihrem tätlichen Angriff auf einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten verlangt man von ihm, die Integrität einer Frau zu bezeugen, die er seit mehr als zwanzig Jahren nicht gesehen hat. Ein Gedanke, der ihm zunächst völlig abwegig erscheint. Doch Samuel will auch endlich begreifen, was damals wirklich geschehen ist. - Ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.

Über Nathan Hill

Nathan Hill, geboren 1978, lebt in Chicago und St. Paul, Minnesota, wo er an der University of St Thomas Englische Literatur unterrichtet. Seine Erzählungen erschienen in zahlreichen Magazinen und Zeitungen, sie waren nominiert für den Pushcart und den Barthelme Preis. »Geister« ist sein erster Roman und wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Schlagzeile

'Nathan Hills Roman ist ein Psychodrama um eine Mutter und ihren Sohn, voller Geister und Politik, aber es ist auch eine Tragikomödie von Zorn und Scheinheiligkeit. Nathan Hill ist ein Maestro des Schrecklichen.' John Irving
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