Details

ISBN/EAN: 978-3-492-31198-4
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Originaltitel:
The Nix
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
864 S.
Format (T/L/B):
5.4 x 20.5 x 13.6 cm

Hersteller:
Piper Verlag GmbH
info@piper.de
Georgenstraße 4
DE 80799 München


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Unser Tipp für Sie

Der Anruf einer Anwaltskanzlei bedeutet für den frustrierten Literaturprofessor Samuel Anderson das erste Lebenszeichen seiner Mutter nach über zwanzig Jahren. Als er ein Kind war, hat sie ihn und den Vater ohne ein Abschiedswort verlassen und nun fordert das Anwaltsbüro seiner Mutter Samuel dazu auf, eine Stellungnahme zu ihren Gunsten zu verfassen. Denn seine Mutter Faye wird beschuldigt, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten angegriffen zu haben.
So rasant beginnt das opulente Romandebüt des Amerikaners Nathan Hill und als ich sein Buch nach 860 Seiten zugeklappt habe, musste ich erst einmal überlegen, was ich da gerade gelesen hatte. Vielleicht ist dieser vielschichtige Roman in erster Linie eine Mutter-Sohn-Geschichte, gleichzeitig ist er aber auch ein Politthriller um Täuschung, Macht und Resignation, eine Gesellschaftssatire um den Hochschulbetrieb und das Internet und nicht zuletzt eine Liebesgeschichte.
Das klingt eher verwirrend, doch die Lektüre dieses Romans ist spannend und mitreißend. Kein Geringerer als John Irving hat Hill als Meister bezeichnet und eine gewisse Ähnlichkeit mit den Werken des Altmeisters lässt sich unschwer erkennen.
Samuel Anderson sieht die perfekte Gelegenheit, sich an seiner Mutter zu rächen, die ihn so grausam verließ; er wird das Angebot eines Verlagsvertreters annehmen und eine vernichtende Biographie über seine Mutter schreiben. Doch Samuels Nachforschungen fördern Dinge zu Tage, die seine Sicht der Ereignisse mehr und mehr in Frage stellen.
Von den Studentenunruhen 1969 in Chicago bis hin zur Occupy Wallstreet Bewegung, von skandinavischen Einwanderern in die Jetztzeit, von Geistern und dem weltweiten Netz: Nathan Hill spannt einen weiten Bogen. Mit seinem ersten Roman ist ihm ein fesselnder Wälzer mit Tiefgang gelungen, den man durchaus mit den Werken von John Irving oder Jonathan Franzen vergleichen kann. (P.Philippi)

Beschreibung

Ein Anruf der Anwaltskanzlei Rogers & Rogers verändert schlagartig das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson: Nach dem tätlichen Angriff auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten braucht seine Mutter dringend Samuels Hilfe - doch die beiden haben sich seit über zwanzig Jahren nicht gesehen. 'Geister' ist ein allumfassender, mitreißender Roman über Liebe, Unabhängigkeit, Verrat und die lebenslange Hoffnung auf Erlösung, ein Familienroman und zugleich eine pointierte Gesellschaftsgeschichte von den Chicagoer Aufständen 1968 bis zu Occupy Wall Street.

Über Nathan Hill

Nathan Hill, Jahrgang 1976, lebt in Chicago und St. Paul, Minnesota, wo er an der University of St Thomas Englische Literatur unterrichtet. Seine Erzählungen erschienen in zahlreichen Magazinen und Zeitungen, sie waren nominiert für den Pushcart und den Barthelme Preis. 'Geister' ist sein erster Roman.

Schlagzeile

'Nathan Hills Roman ist ein Psychodrama um eine Mutter und ihren Sohn, voller Geister und Politik, aber es ist auch eine Tragikomödie von Zorn und Scheinheiligkeit. Nathan Hill ist ein Maestro des Schrecklichen.' John Irving
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