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Franziska Fischer: In den Wäldern der Biber

Als ihr geordnetes Leben ins Wanken gerät, flüchtet Alina aus dem hektischen Frankfurt zu dem einzigen Menschen, der ihr einfällt: ihr Großvater, der in einem kleinen brandenburgischen Dorf lebt. Nach dem Zerbrrechen ihrer Beziehung und ohne Job beschließt sie bei ihm eine Auszeit zu nehmen. Der alte Mann wohnt allein in einem viel zu großen, renovierungsbedürftigen Haus am Waldrand. Er hält Hühner, pflegt den Garten, backt Brot, beobachtet Biber – und nimmt seine Enkelin bei sich auf, ohne viele Fragen zu stellen. Sie hat ihn seit über fünfzehn Jahren, seit dem Tod ihres Vaters, nicht mehr gesehen und hat nur noch vage Kindheitserinnerungen an die Ferien bei ihren Großeltern. Nun, inmitten der Natur, kehren die Erinnerungen zurück. Sie trifft Elias und Isabel, die sie aus den Sommern von damals kennt, freundet sich mit der einen an und verliebt sich in den anderen.

Mit poetischer, angenehm ruhiger Sprache malt Franziska Fischer aus, was Alina sieht: Hinter den Fenstern erstreckt sich der Garten in nächtlicher Dunkelheit, kaum mehr als verschwommene Umrisse, die ineinanderfließen. Vielleicht schweben die aufgelösten Rauchschwaden von unserem Feuer noch immer dort draußen und die Worte und Erinnerungen, die darin hängen. Sie wohnen jetzt in diesem Garten, auch wenn niemand sie sehen kann.

Bevor sie sich jedoch bei ihrem Großvater ein neues Leben aufbauen kann, muss sie sich klar werden, was für eine Zukunft sie überhaupt möchte.

In den Wäldern der Biber erzählt eine Geschichte über das Leben auf dem Land, die Ruhe und den Frieden, den wir in der Natur finden, mit Sätzen, die gerade in dem was nicht gesagt wird Schönheit offenbaren.

Roman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783832165925
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Kategorie: Belletristik