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ISBN/EAN: 995-2-306-00003-5
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
189
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Farid

Ein deutsch-iranisches Leben

Unser Tipp für Sie

Wir denken an die Menschen in Iran, die gegen den Gottesstaat der Mullahs protestieren. Seit dem Tod von Mahsa Jina Amini gehen immer mehr iranische Frauen auf die Straße. Sie fordern das Ende ihrer Unterdrückung, Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichberechtigung. Dabei ist das sichtbarste Zeichen ihres Protests, dass sie ihre Haare offen tragen.
Das beschreibt eindringlich ein Porträt in Golineh Atais Buch "Iran - Die Freiheit ist weiblich".
Hier weitere Bücher, die das Weltbild des Iran beschreiben, und solche, die die Lage der Frauen dort in den Blick nehmen:

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Inhalt

FARID. EIN DEUTSCH-IRANISCHES LEBEN ist ein autobiografischer Roman, dessen Handlung in Deutschland und im Iran angesiedelt ist. Farid, ein junger Iraner aus Teheran, verlässt seine Heimat, um in Deutschland zu studieren. As die Beziehung zu seiner deutschen Freundin zerbricht, kehrt er in den Iran und damit zu seiner Familie zurück, um nach dem Sturz des Schahs sein Heimatland neu mit aufzubauen und politisch etwas zu verändern. Doch mit der Ausrufung der Islamischen Republik verschlimmern sich die Zustände im Iran zusehends: Gegner der ideologischen Verfassung werden politisch verfolgt, so auch Farid. Doch er kann flüchten und schafft es, nach Deutschland zurückzukehren. Somit entkommt er – anders als viele seiner iranischen Freundinnen, Freunden und Bekannten – dem Gefängnis und der Folter. Ihre Geschichten berichten vom Leben im Untergrund, von Folter, Gefängnis und Tod. Auf der anderen Seite stehen Widerstand, Mut, starker Zusammenhalt und nicht zuletzt Hoffnung und Liebe. Im Diskurs werden konträre Mentalitäten der iranischen und der deutschen Kultur im zeitgeschichtlichen Kontext sichtbar gemacht. Die geschilderten Einzelschicksale stehen stellvertretend für viele Iranerinnen und Iraner, die in den 1960er und 1970er Jahren als Studierende nach Deutschland kamen und als politische Gefangene im Iran oder als Flüchtlinge endeten. (Quelle: Kino Achteinhalb, SB)

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