Joe Todd-Stanton: Eine Maus namens Julian

Die kleine Maus Julian ist ein Einzelgänger, er hält sich lieber von allen fern. So war es schon immer und genauso gefällt es ihm. Über der Erde lauern Fressfeinde und unter der Erde, in den unzähligen Gängen, ist ihm zu viel los. Gut für die BetrachterInnen, denn in diesem großflächig illustrierten Bilderbuch gibt es jede Menge zu entdecken. Liebevoll und mit vielen kleinen Details hat Todd-Stanton das unterirdische Höhlensystem von Kaninchen, Dachs und Co dargestellt. Eines Abends aber bekommt Julian unerwünschten Besuch vom Fuchs, der beim Versuch ihn durch die Bauöffnung zu schnappen und zu fressen, stecken bleibt und sich – trotz Julians Hilfe - nicht befreien kann. Die Maus teilt ihre Vorräte und sie plaudern bis tief in die Nacht. Der Fuchs merkte, dass es viel netter war, mit Julian zu essen, als Julian aufzuessen. Und Julian merkte, dass es gar nicht so übel war, Besuch zu haben. Ein gelungenes Rettungsmanöver am nächsten Morgen, der Fuchs ist wieder frei und Julian wieder allein. So wie er es immer mochte. Doch als die Maus sich plötzlich in großer Gefahr befindet, passiert etwas unerwartetes. Mit nur wenigen Worten und vielen fröhlichen Bildern, erzählt Joe Todd-Stanton eine aufregende Geschichte über eine wahrlich ungleiche Freundschaft. (L.Köhl)


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