Constanze Spengler: Am Leuchtturm gibt es Erdbeereis

Mika und sein Vater genießen ihre gemeinsamen Sommerurlaubstage auf einer kleinen Insel: Schwimmen, Federball spielen, Sandburgen bauen. Wenn Papa dann nachmittags am Strand sein dickes Buch zückt und sich darin vertieft, wartet Mika gelangweilt auf den Eismann. „Geh aber nicht weiter als bis zum Eiswagen“ lautet dann die klare Anweisung von Mikas Papa. So auch an diesem, wie sich herausstellen wird, ganz besonderem Tag. Soviel kann ich an dieser Stelle verraten: das Kind wird sich stets an die Regel halten, aber wenn der Vater wüsste… Es ist nämlich so, dass Mika den Eiswagen diesmal knapp verpasst. Zum Glück kann er einen Strandesel mit gelben Strohhut überreden ihm zu helfen den Eiswagen einzuholen. Doch der ist schon über alle Berge, als die beiden einer Postbotin begegnen. Die wiederum zögert nicht lange, packt Esel und Kind in ihren Lastenfahrradkorb und nimmt die Verfolgungsjagd beschwingt auf! Wir sind nun mitten drin, in diesem wilden und wunderbar abstrusen Abenteuer, das uns am Ende einmal quer über die Insel und sogar hoch in die Lüfte geführt haben wird. Dieses herrlich schräge Bilderbuch lebt vom Abdrehen ins Absurde und macht richtig Laune! (L.Osch)


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