Karine Tuil: Die Gierigen

„Sam hat erreicht, wovon er immer träumte: Er lebt als Staranwalt in New York und ist mit der einflussreichen Ruth Berg verheiratet. Doch sein Leben beruht auf einer Lüge: Um seine arabische Herkunft zu verbergen, bediente er sich der Identität seines jüdischen Freundes Samuel, der als Schriftsteller gescheitert ist. Ihre Freundschaft zerbrach einst an Nina, der Frau, die beide Männer leidenschaftlich
liebten. Zwanzig Jahre später treffen sich die drei in Paris wieder – und das Schicksal zieht jeden Einzelnen zur Rechenschaft.“
Schnell brechen die Lebensentwürfe der drei zusammen wie Kartenhäuser – es wird neu gemischt und ihre Geschichten nehmen rasante, unvorhersehbare Wendungen. Erbarmunglos legt Karine Tuil das Scheitern an eigenen Ansprüchen und denen einer an Leistung orientierten Gesellschaft frei. (I.Fugmann)

 


Bibliographie
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