Christian Linker: Wenn die Welt unsere wäre
Linker lässt die Leser*innen jeweils abwechselnd in die Welt der drei Jugendlichen eintauchen, was dem Roman nicht nur einen starken Lese-Sog verleiht, sondern auch spürbar macht, wie über Zeit und Raum hinaus verbindend Geschichten wirken. Zudem spielt das Sammeln von verschiedenen Lebensgeschichten eine Rolle in Linkers Werk, denn im Rahmen eines Projektes wird aufgerufen die eigene Geschichte auf einer Online-Plattform hochzuladen. Aber was hat dieses Projekt mit Harry, Jennifer und Nadiem zu tun? Und was wäre, wenn es diese Webseite wirklich gäbe? Geschickt spannt der Autor am Ende den Bogen zwischen dem geschriebenen Buch und dem realen Leben. (L. Osch)
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